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BORIS STEINBERG
Lied-Chanson-Song
Von Sommergold und Winterblau
Boris Steinberg ist einer jener Sänger, der zu einer selten gewordenen Spezies
im deutschsprachigen Musikbusiness gehört.
Ein Lied-, Chanson oder besser noch POESIE Sänger - der sich zwischen
neuen Pop-Bands und Comedy-Kabarett Interpreten, seinen Platz ersungen hat -
Man findet ihn auf intimen Theaterbühnen, in Clubs, Literatur Events und auf
Festivals, wo es seit einiger Zeit wieder verstärkt um poetische Texte und um
´Zuhören´ geht.
POESIE PUR ...
schrieb die FAZ
WUNDERBARE SONGS ... empfand der RBB
die Berliner Zeitung nennt ihn einen CHARISMATISCHEN SÄNGER ....
Alles begann in der wilden Chanson-Zeit im neuen Berlin der 90er Jahre. In der
sich rasant entwickelnden Chanson-Szene seiner Stadt, ersang er sich Ton für
Ton, seinen eigenen Stil prägend, mit selbstgeschrieben Texten und Liedern.
Unzählige Konzerte in Berliner Szene-Läden und Theatern waren die Folge, wie
z.B. das UNART oder der GRÜNE SALON - später dann das BKA,
bis hin zum aktuell neu eröffneten FRANNZ CLUB. Bundesweit wurden zu
jeder neuen CD Konzerte gebucht, Tourneen führten ihn mehrmals durch Polen und
auch nach Finnland.
Zehn Jahre lang war er Veranstalter des Berliner Chansonfestes, gab
Kollegen ein Podium und machte das Fest weit über Berlin hinaus zu einem
Begriff, für das anspruchsvolle Lied, in einer Zeit, wo man überall nur noch
Comedy wollte. 2005 setzte er sich für die Quotenreglung in der bundesweiten
Medienlandschaft ein und musste nach Erlass des Gesetzes feststellen, dass
weiterhin nur die großen Plattenfirmen in Rundfunk und Fernsehen Einzug halten
können.
Mit seinen heimlichen
Radiohits Unter meiner Haut und Fallschirmspringer
fand er zwar selbst den Weg ins Radio, behielt sich aber immer jenen Freiraum,
der es ihm ermöglichte unabhängig zu arbeiten, wobei ihm seine Plattenfirma
duo-phon-recods stets zur Seite stand..
Die Live-Konzerte der
letzten Jahre boten eine Mischung, aus verschiedenen Genres und Richtungen,
wobei die Gitarren seiner Mitmusiker im Vordergrund standen : rockig, poppig,
still, nachdenklich, melancholisch, chansonesk, unterhaltsam und lustig. Auf
seine eigene Art und Weise.
Gerd Heger ( zum Auftritt von Boris Steinberg und Corinne Douarre 2006 in der BelEtage )
Saarländischer
Rundfunk
Hallo aus dem müden Südwesten (der aber schon einen ziemlichen Franzosen-Hau
hat):
Gestern gab es ein wunderschönes Doppelkonzert mit Hauptstadt-Pop der ganz
feinen Art:
Boris Steinberg (ja,ja, der Boris von früher vom Chansonfest aus Berlin, live
eine echte Entdeckung für mich, sehr gitarrenlastig, eine wirkliche
sympathische Type, zwischen Rosenstolz und Georg Trakl (DICHTER) an
Lambchob-Arrangements). Und Corinne Douarre – die französische Popfee aus
Berlin-Mitte. Die hat, für ihre nächste Platte, einige echte Ohrwürmer
erarbeitet und wechselt frei oszillierend zwischen
Francoise-Hardy-Rhytmüsschen, Ergreifendem mit Klavier und witzigem
Stereo-Total-Pop. Hört sich gut an? Dann guckst du da: www.douarre.de und www.boris-steinberg.de.
Nicht abschrecken lassen davon, dass da immer von Chanson geredet wird. Das ist
der französische Chansonbegriff, und in Frankreich ist Chanson einfach mehr als
Chanson hier... kurz: DAS IST KLASSE POPMUSIK!!!! Müsste mich arg täuschen,
wenn da nicht ziemlich Potential drin steckte, man sollte ja auch an die
nächste Generation nach Louisan, Müller, Cicero denken.
Gruß GERD HEGER
november 2006
Corinne Douarre
ist Teil des Nouvelle Chanson.
Ihre Lieder sind leise,
verletzlich, oft wie skizzenhaft
hingeworfen, teilweise urban und tanzbar, immer poetisch. Die
Stimme ist
intensiv,oft schwerelos verträumt, dabei vielschichtig nuanciert
– und vor allem mit jenem gewissen Etwas, das nicht zu
beschreiben ist, aber ein gutes Chanson ausmacht.
Corinne Douarre ist keineswegs eine Traditionalistin. Sie
lässt sehr moderne Klänge in ihre Stücke
einfließen, elektronische
Instrumente, Elemente urbaner Clubbing-Sounds, hie und da greift
sie auch
auf ethnische Musik zurück. Im Mittelpunkt dieser Chansons
steht Corinne Douarre, die auf französisch und deutsch singt
und
erzählt.
Ihre Sprache ist modern, ihre Themen aktuell. Alles fängt
mit einer Pariserin an, die eigentlich Berlin liebt, die Architektin
ist, aber eigentlich Sängerin sein will, die auf französisch schreibt, aber um
ihren Traum zu verwirklichen ein Land wählt, indem man eigentlich deutsch
spricht.
Corinne Douarre zieht Ende 1997 nach Berlin. Ab 1999 arbeitet
sie mit Marc Haussmann, einem elektronischen Musiker und Pianisten.
Sie spielen in zahlreichen Clubs und deutschen Festivals,
von kleinen Theatern bis zum Open-Air. Corinne Douarre wird vom
Chansonfest Berlin 2001 und 2002 als Sängerin eingeladen, 2003 ist sie
dort Moderatorin.
Im gleichen Jahr repräsentiert sie das neue französische
Chanson bei den Francophonics Berlin an der Seite von Benjamin Biolay.
Bei den Francophonics stellt sie einem großen und
sachkundigen Publikum auch erstmals ihre CD Virages vor. Diese wird in
regionalen und nationalen Radiosendern besprochen, der DLF überträgt
ein Konzert von Corinne Douarre bundesweit. Corinne Douarre nimmt zur
Zeit eine
neue CD auf, in deutsch und französisch. …
zu den Konzerten
Mit ihrer zarten, in vielen Farben schillernden Stimme,
fesselte Corinne Douarre sofort. Kölnische Rundschau
Eine
überwältigende künstlerische Leistung.
Junge Welt
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