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Irland wäre nicht
Irland, wenn es
nicht ein großes
Herz für die
Anderen keltischen Länder
und ihre herausragenden Musiker hätte.
Und so kommt es ab und zu vor,
dass diese auf die Lokomotive Irish
Folk Festival aufspringen dürfen,
um endlich mal
vor dem großen
Publikum zu
spielen, das sie
verdienen. Dieses Jahr
ist es Jake
Walton, der Godfather kornischer Singer / Songwriter,
meisterlich
begleitet von
einem Magier der
bretonischen Fest Noz
Musik.
Das Duo formte pan – keltische Elemente zu einer
musikalischen
Einheit, die
dem Tourmotto „a
blast from the
past“ auf den
Leib
Maßgeschneidert ist.
Jake Walton ist ein
Künstler, der auch
ohne große Gesten einen
Tiefen Eindruck hinterlässt. Der Grund dafür ist einfach. Seine Lyrik
Und die Musik sprudeln und wirken
aus der Tiefe keltischer Mythologie
und Mystik. Er ist
ein Märchenerzähler, der
mit seinen Liedern
in das Wunderland von
„Emain“ entführt, in der
irischen Mythologie
das Land der Heilung.
Im Folkrevival der siebziger Jahre war Jake
einer der musikalischen Urväter,
der die keltische
Mythologie als
Inspiration entdeckt und in eine glaubwürdige
künstlerische Aussage
Umgesetzt hat.
Und das lange
vor der New-Age-Welle! Und auch
Jetzt nach ihrem Ende ist der
stille Künstler aus Cornwall seinem sub-
tilen und lautmalerischen Stil
treu geblieben.
Die Hurdy Gurdy, oder
auf Deutsch Drehleier,
ist ein mittel-
Alterliches Borduninstrument, das in dem
schillernden Instrumen-
tarium der keltischen Musik
zu den Raritäten gehört. Und
Jake ist
einer der führenden Drehleie - Spieler. Es
ist nicht nur ein akusti-
sches sondern auch ein
optisches Spektakel, den
Künstler mit der
rechten Hand die Drehleier
wild kurbeln und
mit der linken
flink
über die Tasten gleiten zu sehen.
Eric Liorzou ist einer
de r Folkpioniere der Bretagne. Seit bald drei
Jahrzehnten spielt
er bei der legendären Fest Noz Gruppe Bleizi
Rouz und sorgt dort
mit Gitarre und
Mandola „für den Rhythmus
Bei dem jeder mit muß“. Die Drehleiermelodien seines langjährigen
Freundes Jake
treibt er mit der Mandola synkopenhaft voran oder
pickt sie unisono virtuos mit. Wie
ein Schwarm wilder
Bienen
lassen uns die beiden Jigs
& Reels um die Ohren fliegen. Mit laut-
malerisch gepickten
Gitarren und ihren
sanften, tiefen Stimmen
bringen sie auch unsentimentale
Zuhörer zum Träumen.
Quelle:
Folker ( Irish Folk Festival )
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