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Saarländische
Chansonette kommt nach Hause
"Zum ersten mal
vor heimischem Publikum zu singen ist schon aufregend" sagt die gebürtige
Saarbrückerin Cecilia Amei, die bald ihren ersten saarländischen Auftritt hat.
"Da möchte man schließlich beweisen, dass in der Fremde etwas aus einem
geworden ist."
Schon im zarten
Alter von dreizehn begann die heute in Mönchengladbach lebende Chansonette zu
komponieren und zu texten. Ob Freunde, Familie oder Lehrer - alle bestaunten
ihr Talent, dennoch schlug sie einen ganz anderen Weg ein. Aus ihr wurde
zunächst Arzthelferin und danach Diplom-Ingenieurin.
Warum auch nicht?
Schließlich kann Cecilia Amei all diese Erfahrungen in ihren Liedern
verarbeiten. In ihrer 90minütigen Show lässt die Künstlerin charmante
Charaktere aus schrägen Perspektiven erzählen. Ihre Lieder handeln von Mobbing,
Dirnen in Not, deprimierten Mäusen, Eifersucht im Allgemeinen oder miesen
Kerlen im Speziellen. Dabei wird sie am Piano von Julia Samhaber aus Köln
begleitet, die auch die Klavierarrangements geschrieben hat.
Ihre Darbietungen
sind mal sanft, mal kraftvoll, mal fröhlich, jedoch immer tiefsinnig und gehen
unter die Haut. Texte und Kompositionen sind bis auf wenige Ausnahmen von Cecilia
Amei, die gerne auf deutsch singt, denn "ein Chanson erzählt immer eine
Geschichte, und jeder soll diese Geschichte verstehen können."
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